Kleine Anfragen

Arbeit der Bundesagentur für Arbeit im Jahre 2009

Thüringer Landtag
5. Wahlperiode
14.09.2010

K l e i n e A n f r a g e
des Abgeordneten Marian Koppe (FDP)
Arbeit der Bundesagentur im Jahre 2009


Noch immer fällt die Arbeitslosenquote in Thüringen im bundesdeutschen Vergleich überdurchschnittlich hoch aus. Die Agentur für Arbeit und ihre Tätigkeiten sind deshalb von zentraler Bedeutung für das Land - gesellschaftlich wie fiskalisch. Daher erscheint es sinnvoll, auch spezielle und sonst wenig evaluierte Gruppen von Arbeitslosen sowie die für diese eingeleiteten Maßnahmen genauer zu untersuchen. Nachfolgende Fragen beziehen sich ausnahmslos auf das Jahr 2009.

Ich frage die Landesregierung:

1.Wie hoch fiel im Jahresdurchschnitt die Zahl der Arbeitslosen mit besonderen Vermittlungshemmnissen aus? Bitte aufgliedern in absolute Zahlen eines Landkreises und in prozentzahlen, bezogen auf die Gesamtzahl der Arbeitslosen des jeweiligen Landkreises. Bitte zum Vergleich den bundesweiten Jahresdurchschnitt (absolut und prozentual) angeben.

2.Nach welchen Kriterien wird die Beseitigung von besonderen Vermittlungshemmnissen durch die Agentur für Arbeit durchgeführt und beurteilt?

3.Bei wie vielen Arbeitslosen mit besonderen Vermittlungshemm-nissen konnten die besonderen Vermittlungshemmnisse (nach vorstehend benannten Kriterien) in den jeweiligen Landkreisen beseitigt werden? Bitte aufgliedern in absolute Zahlen eines Landkreises und in Prozentzahlen, bezogen auf die Gesamtzahl der Arbeitslosen des jeweiligen Landkreises! Bitte zum Vergleich den bundesweiten Jahresdurchschnitt (absolut und prozentual) angeben.

4.Wie hoch war die Zahl aller - in Kostenträgerschaft der Agentur für Arbeit - durchgeführten rehabilitationsmaßnahmen nach dem dritten Kapitel SGB II sowie dem vierten Kapitel SGB III? Bitte aufgliedern in absolute Zahlen eines Landkreises und in Prozentzahlen, bezogen auf die Gesamtzahl der Arbeitslosen des jeweiligen Landkreises! Bitte zum Vergleich den bundesweiten Jahresdurchschnitt (absolut und prozentual) angeben.

5.Wie hoch war die Zahl der - in kostenträgerschaft der Agentur für Arbeit - durchgeführten psychiatrischen, psychotherapeutischen, psychosomatischen (einschließlich Sucht-) Rehabilitationsmaß-nahmen nach dem dritten Kapitel SGB II sowie dem vierten Kapitel SGB II? Bitte aufgliedern in absolute Zahlen eines Landkreises und in Prozentzahlen, bezogen auf die Gesamtzahl der Arbeitslosen des jeweiligen Landkreises! Bitte zum Vergleich den bundesweiten Jahresdurchschnitt (absolut und prozentual) angeben.

6.Wie viele Rehabilitanden konnten im Anschluss an die Rehabili-tationsmaßnahmen nach dem dritten Kapitel SGB II in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden bzw. fanden eine Anstellung? Bitte aufgliedern in absolute Zahlen eines Landkreises und in Pro-zentzahlen, bezogen auf die Gesamtzahl der Arbeitslosen des jeweiligen Landkreises! Bitte zum Vergleich den bundesweiten Jahresdurchschnitt (absolut und prozentual) angeben.

7.Wie viele psychiatrische, psychotherapeutische, psychosomatische (einschließlich Sucht-) Rehabilitanden konnten im Anschluss an Rehabilitationsmaßnahmen nach dem dritten Kapitel SGB II und dem vierten Kapitel SGB III in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden bzw. fanden eine Anstellung? Bitte aufgliedern in absolute Zahlen eines Landkreises und in Prozentzahlen, bezogen auf die Gesamtzahl der Arbeitslosen des jeweiligen Landkreises! Bitte zum Vergleich den bundesweiten Jahresdurchschnitt (absolut und prozentual) angeben.

Koppe

Die Antwort der Landesregierung finden Sie HIER
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