Verkehrssicherheit

Führerschein ab 17

Der verkehrspolitische Sprecher Heinz Untermann
Der verkehrspolitische Sprecher Heinz Untermann

"Die Thüringer FDP befürwortet die mit Beginn des nächsten Jahres geplante dauerhafte gesetzliche Verankerung des begleiteten Fahrens ab 17", erklärte heute der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Heinz Untermann zu den Ankündigungen von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU). Untermann plädiert allerdings dafür, die Klassen M (Moped), S (Quad) und L (Zugmaschinen) dabei herauszunehmen, so dass nur das begleitete Fahren eines PKW mit 17 möglich ist. Diese Empfehlung gehe konform mit den bestehenden Erfahrungen des Thüringer Fahrlehrerverbandes, so Untermann. "Eine Änderung des Gesetzes wäre ein Schritt für mehr Verkehrssicherheit auf unseren Straßen."

Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hatte sich bereits in der Landtagssitzung im Juni für eine Dauerregelung zum begleiteten Fahren mit 17 ausgesprochen. Als einziger Abgeordneter wies Untermann bereits zu diesem Zeitpunkt auf die Probleme der erhöhten Unfallstatistik bei Mopedfahrern hin und legte die Ursachen dafür dar. Für die drei Klassen, die bislang in den PKW-Führerschein mit 17 integriert waren, erfolgte keine praktische Fahrausbildung. Außerdem ist dabei ein Fahren ohne Begleitperson möglich.

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